Thomas K. Schneeberger zum Geistlichen Leiter der CAJ Freiburg beauftragt

Am Donnerstag, 11. Juli 2013, haben sieben Ehrenamtliche aus den katholischen Jugendverbänden, darunter auch Thomas K.  Schneeberger, und von den Ministranten in Kämpfelbach-Ersingen die bischöfliche Beauftragung für die Übernahme der Geistlichen Leitung in Jugendverbänden erhalten. Im Auftrag des Erzbischofs nahmen Diözesanjugendpfarrer Jürgen Schindler, Verena Scharnberg, Geistliche Leiterin der KjG, und Markus Miles, Geistlicher Leiter des BDKJ in der Erzdiözese Freiburg, die Beauftragung vor.
 

„Die spirituelle Dimension in der Leitung von katholischen Jugendverbänden ist besonders wichtig, weil sie verdeutlicht, aus welchem Grund, sich Kinder und Jugendliche gerade dort engagieren. Diesen Gedanken präsent zu halten, ist ein Schwerpunkt der Arbeit von Geistlichen Leiterinnen und Leitern“, erklärt Markus Miles, der in der BDKJ-Diözesanleitung das Amt der Geistlichen Leitung inne hat.
 
Die sieben Ehrenamtlichen sind: Fabian Ams (KjG/Freiburg), Saskia Hobl (KjG/Muggensturm), Laura Mayer (KjG/Kämpfelbach), Julia Rusli (Ministranten/Freiburg), Stefan Schmidt (KjG/Kämpfelbach-Ersingen), Thomas K. Schneeberger (CAJ/Zell a. Harmersbach), Marcus Wildner (KjG/Hardheim).
Gemeinsam hatten sie in den vergangenen zwölf Monaten den Ausbildungskurs „Geistliche Verbandsleitung in Jugendverbänden“ absolviert. An zwei Kurswochenenden und in einer Praxisphase ging es u.a. um die Entwicklung der eigenen Leitungspersönlichkeit und die Vermittlung von „Handwerkszeug“ für die Praxis. Im Mittelpunkt standen dabei das eigene Gottesbild, die Entwicklung des persönlichen Glaubens aber auch das Selbstverständnis als Leitung. Denn: „Geistliche Leitungen nehmen in unseren Jugendverbänden gleichberechtigt Leitungsverantwortung wahr und bringen sich mit ihren Fähigkeiten und Kompetenzen vollwertig in das jeweilige Leitungsteam ein“, führt Miles aus.
Mit den neuen Beauftragten gibt es in den katholischen Jugendverbänden sieben weitere Anlaufstellen für die Glaubensfragen von Kindern und Jugendlichen. Was das konkret bedeutet, machte Diözesanjugendpfarrer Jürgen Schindler während des Beauftragungsgottesdienstes in seiner Predigt deutlich: „Wer Gesicht zeigt, der zeigt zunächst einmal Interesse an der Persönlichkeit, dem Potential und der Sehnsucht des Gegenübers! So geht es in der Geistilchen Verbandsleitung darum, Fragen zu hören und Fragen zu stellen. Diese Art Gesicht zu zeigen, ist eine Haltung, die aus der Beziehung zu Jesus Christs wächst.“

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