Lima, die Fahrrad(un)freundliche

Nach über einem Monat Schreibabstinenz, möchte ich euch heute einen kleinen Gedankengang zum Thema Lima und Fahrräder darlegen.

Immer wenn ich hier in lima bin, fahre ich mehr oder weniger häufig mit dem Fahrrad. Der ein oder andere hat mich deshalb schon für verrückt erklärt, aber da ich 1. nicht gerne laufe und 2. Radfahren einfach toll ist, werde ich das auch weiterhin tun. Ich bin nicht mal die einzige die im Chaos dieser Stadt mit dem [img_assist|nid=533|title=Av. Arequipa|desc=|link=popup|align=left|width=100|height=78]Rad unterwegs ist und deshalb hat die Verwaltung des ein oder anderen Stadtteils auch schon reagiert und in manchen größeren Straßen so genannte "Ciclovías" angelegt. Das sind Fahrradwege, die schön angelegt einen wunderbar ruhigen Weg zur Arbeit, zum Studium, nach Hause oder sonstwo hin erlauben. Glücklicherweise gibt es so eine "Fahrradstraße" auch in der Avenida Arequipa, die auf meinem Weg zum Büro der JOC liegt und mich so sehr sicher zur Arbeit bringt.

Doch genau da fängt auch schon die Ironie der Stadtverwaltung an, denn genau [img_assist|nid=534|title=Unterführung|desc=|link=popup|align=left|width=100|height=62]an der gefährlichsten Stelle der gesamten Avenida Arequipa, nämlich an der Kreuzung mit der Avenida Javier Prado, wo die Autos eine Unterführung nutzen können, gibt es für uns Fahrradfahrer keine Möglichkeit, die Straße sicher zu überqueren. Ich habe jetzt schon längere Zeit nach einer guten Möglichkeit gesucht, ohne Einbahnstraßen zu misachten und ohne einen großen Umweg machen zu müssen, auf die andere Seite der [img_assist|nid=536|title=Polizei|desc=|link=popup|align=left|width=100|height=66]Javier Prado zu kommen, bisher habe ich aber nur eine Kreuzung gefunden, an der sich drei Straßen kreuzen und bei der man als Fußgänger und Radfahrer zwar einen Weg hat, man aber nie eine sichere Möglichkeit hat, die Straße zu überqueren. Glücklicherweise gibt es dort Verkehrspolizisten und so wird man ab und zu berücksichtigt. wartet man allerdings, bis man diese Chance hat, kann das gute 10-15 Minuten dauern.

Ein anderes Probelm beim Radwegesystem Limas ist, dass man zuerst zu einer der Fahrradstraßen kommen muss. Dafür kann man entweder auf dem Fußweg fahren, was gefährlich ist, oder auf der Straße, wo eben Autos unterwegs sind. Ich habe mittlerweile zwei ruhige Straßen gefunden, [img_assist|nid=535|title=Bordstein|desc=|link=popup|align=left|width=100|height=75]in denen kaum Verkehr ist und die mich gemütlich zur Arequipa bringen. 

Will man allerdings nicht auf der Straße fahren, kann man eigentlich auch gleich laufen, denn bei den riesigen Bordsteinen(schätzungsweise 30 cm) muss man entweder immer absteigen, oder man macht sich die Felgen kaputt...

Abschließend kann ich aber sagen, dass es mir Spaß macht, hier zu fahren. [img_assist|nid=537|title=Verkehr|desc=|link=popup|align=left|width=100|height=66]Es ist nicht so eintönig wie der Fahrradweg zur Schule und man muss immer aufmerksam sein um jede Möglichkeit zu nutzen, Kreuzungen zu überqueren und sichere Wege zu finden, ans Ziel zu kommen. Und wenn man im Feierabendverkehr Fahrrad fährt, ist man auch garantier schneller als im Bus :) 

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Das ist wirklich ein breiter Bordstein o_o
Nicht breit, hoch!
Mit einem BMX-Rad doch sicher möglich über den Bordstein als auch über den Erdhaufen zu springen.
und wenn man dann übung hat, kann man sich an der karawane hinter den lustigen herren auf dem bild machen...

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