Bericht der Diözesanversammlung am 29.10. – 31.10. 2010

Die Diözesanversammlung (DV) ist das höchste beschlussfassende Gremium der Christlichen ArbeiterInnenjugend Freiburg, bei dem jedes Mitglied eine Stimme hat. Auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung hat die CAJ Freiburg mehrere Entscheidungen treffen müssen, die großen Einfluss auf die mittel- und langfristige Zukunft des Verbands haben. Wie jedes Jahr hat die Diözesanleitung zu Beginn Rechenschaft über ihre Aktivitäten im vergangenen Jahr abgelegt [zu finden unter: http://www.caj-freiburg.de/de/de/artikel/rechenschaftsbericht-der-diözesanleitung]. Nach einer Runde mit Rückfragen und der Klärung einzelner Punkte wurde sie von den Mitgliedern mit großer Mehrheit entlastet. Während des Berichts wurde auch bekannt gegeben, dass unser Diözesansekretär Volker Müller im nächsten Jahr nicht erneut für eine Amtszeit kandidieren wird, da er sich dann in Elternzeit begibt. Dies nahmen wir zum Anlass, uns über die Zukunft unserer hauptamtlichen Stelle Gedanken zu machen
 

Bildungsreferent als Hauptamtlicher?
Der Diözesansekretär wird alle drei Jahre neu gewählt, weshalb diese hauptamtliche Stelle auf diesen Zeitraum befristet ist. Damit ist zum einen eine sehr große Kontrolle über die Arbeit des DS durch die Mitglieder gewährleistet, andererseits birgt dies aber auch einige Risiken. So muss die Stelle alle drei Jahre vom Ordinariat, unserem Hauptgeldgeber, neu genehmigt werden. Für die Bewerber bedeutet dies zudem, dass sie im Grunde eine prekäre Stelle antreten, die nicht langfristig gesichert ist. Auf der DV haben wir daher darüber diskutiert, ob wir daher in Zukunft einen Bildungsreferenten mit unbefristeter Stelle als Hauptamtlicher einsetzen wollen. Da dies jedoch keine leichtfertige Entscheidung ist, haben wir auf Antrag einen Ausschuss gegründet, der sich mit dem Für und Wider eines Bildungsreferenten auseinandersetzen wird und bis zum nächsten Frühjahr ein Konzept zur abstimmung vorlegen soll.

Eine DV pro Jahr
Vor zwei Jahren haben wir beschlossen, auf Probe nur noch eine – statt wie vorher zwei – DV pro Jahr zu veranstalten, dazu findet ergänzend ein Schwerpunktseminar statt, auf dem wir uns mit verschiedenen Inhalten beschäftigen. Der Grund hierfür war insbesondere der hohe organisatorische Aufwand, den jede DV mit sich brachte. Nach unserer Ansicht hat sich dieses neue Modell gut bewährt und brachte keinen der befürchteten Nachteile. Die Teilnehmer sprachen sich daher dafür aus, dieses Modell in Zukunft beizubehalten und es in unsere Satzung aufzunehmen.

Wahlen
Der letzte große Punkt am Samstag waren die Wahlen. Andreas Martin ließ sich nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit abermals zum ehrenamtlichen Diözesansleiter aufstellen und wurde mit großer Mehrheit wiedergewählt. Nach seinem Jahr in Peru wird Daniel Braun die Diözesanleitung als Praktikant verstärken. Beide werden in diesem Jahr unsere Diözese auf dem Leitungsrat der CAJ-Bundesebene vertreten. Leider mussten wir uns von unserem langjährigen Geistigen Leiter Ulrich Feger verabschieden, der sich nach fünf Jahren in der DL nicht wieder zur Wahl stellte. Er blieb jedoch nicht lange ohne Amt, denn er ließ sich sogleich zu mindesten einem Jahr in der Wahlkommission überreden, wofür wir ihm herzlich danken wollen. Für sein langjähriges und personennahes Engagement wurde Ulrich zudem eine Sonderauszeichnung der Bundesebene überreicht.

Name des Verbandes
Nach der abendlichen Party mit Cocktailbar begann der Sonntag mit einer großen Diskussion. Vor zwei Jahren wurde auf der Bundesebene der CAJ der Antrag verabschiedet, dass alle Diözesen ihren Namen an den der Bundesebene anpassen sollen. Dadurch soll der wiedererkennungswert unseres Namens gesteigert werden. Für uns bedeutet dies konkret, dass aus „Christliche ArbeiterInnenjugend Freiburg“ eine „Christliche Arbeiterjugend Freiburg“ werden soll. Wir waren damals gegen diesen Antrag und können ihm auch heute nicht zustimmen. Uns war es insbesondere wichtig, einen geschlechtsneutralen Namen zu haben, bei dem weder Frauen noch Männer benachteiligt werden. Diese Parität zieht sich durch alle Strukturen und Aktionen unseres Verbandes und soll sich daher auch in seinem Namen wiederspiegeln. Die Namensdiskussion gibt es in der CAJ schon sehr lange und sie wird anscheinend so bald nicht zu Ende gehen.

Es gab in diesem Jahr so viele diskussionsreiche Themen wie schon lange nicht mehr. Insbesondere mit der Thematik des Bildungsreferenten haben wir eine wichtige Entwicklung angestoßen, die sich hoffentlich als fruchtbar erweisen wird. Doch auch so kann mit Fug und Recht gesagt werden, dass wir an diesem Wochenende ganze Arbeit geleistet haben.

 

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war eine sehr schöne, diskussionsintensive dv mit neuen gesichtern und klasse abendprogramm!

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