Herbst-DV 2008

[img_assist|nid=335|title=|desc=|link=popup|align=left|width=100|height=67]Die diesjährige Herbst-Diözesanversammlung der CAJ Freiburg war in vieler Hinsicht einzigartig und dürfte ihren Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben. Mehr als viele andere DVs hat sie einschneidende Veränderungen mit sich gebracht. Wir befanden uns diesmal vom 17. bis zum 19. Oktober im Schönstattzentrum in Oberkirch. Auf langem Wunsch fanden unsere Mitgliederversammlung und die unseres Erwachsenenverbandes der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) am selben Termin und am selben Ort statt. Dies dienste dem gegenseitigen Kennenlernen und Austausch. Deshalb waren wir nicht wie üblich in einem kleinen Selbstversorgerhaus untergebracht.

[img_assist|nid=336|title=|desc=|link=popup|align=right|width=100|height=67]Der wichtigste Tagesordnungspunkt, der die meisten Teilnehmer mit sich brachte, war die Wahl zum Diözesansekretär. Sie endete mit der Wahl von Volker Müller, welcher zum 1. Dezember sein Amt antritt.

[img_assist|nid=338|title=|desc=|link=popup|align=left|width=100|height=67]Die weiteren Wahlen verliefen im Vergleich sehr routiniert. Nachdem Ulrich Feger im letzten halben Jahr der Diözesanleitung als beratendes Mitglied zur Seite stand, wurde er diesmal offiziell als Geistlicher Leiter der CAJ Freiburg wieder-gewählt. Ebenfalls für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wurde Andreas Martin. Zu guter Letzt hat Kai-Uwe Bayer nach drei Wahlperioden sein Amt in der Wahlkommission aufgegeben, sein Nachfolger wird Stefan Ruck. Euch allen auch herzlichen Glückwunsch beziehungsweise vielen Dank!

Weitere Veränderungen für die CAJ im Allgemeinen und für die DV im Besonderen kamen zudem in der Form der Anträge: Zum einen haben wir das Quorum, die Zahl der Stimmberechtigten, die für eine beschlussfähige Versammlung anwesend sein müssen, gesenkt. In den vergangenen Jahren hatten wir immer das Problem, genug Leute auf die DV zu bekommen. Allein in den letzten drei Jahren mussten wir zudem zweimal eine DV vorzeitig schließen, da zu wenige Teilnehmer anwesend waren. Bislang betrug das Quorum 10 % der Mitglieder, nun wird es nach der Formel 2x die Anzahl der Diözesanleitung (DL, derzeit 4) + 1 berechnet. Die Idee dahinter war nicht, dass wenige Leute eine DV schmeißen sollen, sondern dass wir nach Möglichkeit immer aktionsfähig bleiben, auch wenn ein, zwei Leute nicht zu Abstimmungen erscheinen. Neben seiner niedrigen Aktionsschwelle hat das Quorum zudem den Vorteil, dass die DL immer von den restlichen Teilnehmern der Versammlung überstimmt werden kann, falls sie nicht mehr in deren Sinne handelt.

[img_assist|nid=337|title=|desc=|link=popup|align=left|width=100|height=67]Noch mehr Folgen hat der zweite Antrag: Wir haben ab sofort nur noch eine DV pro Jahr. Dies gilt zumindest für die nächsten zwei Jahre, die als Testphase für dieses Modell dient. Die Idee hinter diesem Antrag ist, dass mehr Zeit für den Neuaufbau verwendet werden soll und weniger für die formale Arbeit. Andere Verbände und Diözesen haben zudem die Erfahrung gemacht, dass sie auch mit einer DV im Jahr auskommen. Allerdings wird die Versammlung im Frühjahr nicht ersatzlos gestrichen: An ihrer Stelle tritt das so genannte Schwerpunktseminar, bei dem ein Wochenende lang zu einem inhaltlichen Schwerpunkt, Ideen gesammelt, Erfahrungen ausgetauscht und Aktionen geplant werden. Im Herbst werden wir uns dagegen weiterhin auf die formale Arbeit konzentrieren. Falls wir mit diesem Modell zufrieden sind, werden wir es in unsere Satzung übernehmen.

Wie im Frühjahr fand auch diesmal am Samstagmorgen der „Praxisteil“ statt, bei dem wir die Arbeit in den Ortsbausteinen im letzten halben Jahr reflektiert haben. Im Hochrhein besteht im Moment das Problem, Termine für gemeinsame Treffen zu finden. Jedoch hat sich die Ortsgruppe Rheinfelden auf einen neuen Treff vereinbart: Zum 1. Montag im Monat (ab Dezember) sind CAJlerInnen und Interessierte ab 19 Uhr in den Jugendräumen von St. Josef eingeladen.
In Freiburg hat sich inzwischen eine Neuaufbaugruppe gebildet. Sie trifft sich bereits mit Jugendlichen aus Gundelfingen und wird im November an einer Jobmesse Bewerbungsmappen-Checks und Rundgänge für Schulklassen anbieten.
In Huttenheim wurde unter anderem ein Kurzfilm zum Thema Konsumkritik gedreht. Dieser kam bei der DV sehr gut an und wir suchen nun nach weiteren Möglichkeiten, ihn aufzuführen.
Wie jedes mal haben wir auch diesmal am Ende Leute gesucht, die gerne eine der anstehenden Veranstaltungen mitorganisieren wollen. Am dringendsten ist zur Zeit der Leitungsrat des Bundesverbandes, dessen Gastgeber wir in diesem Jahr sind. Wir benötigen dafür noch ein paar Helfer und einen Protokollanten. Der Leitungsrat findet vom 7. - 9. November bei Kaiserslautern statt. Kost, Logis und Anfahrt sind selbstverständlich ohne Kosten.
Zudem brauchen wir noch mehr Leute für das Pfingsttreff-Team und, ganz wichtig, für den Intercambio 2009. Wir sind über jeden dankbar, der helfen und seine Ideen einbringen möchte.

Wie bereits erwähnt,war diese DV geprägt vom Drang nach Veränderungen. Zum einen ist dies ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass wir immer noch Herzblut haben und gewillt sind, etwas zu tun. Allerdings hoffe ich auch, das wir nun endlich eine Struktur gefunden haben, die uns nicht behindert, sondern uns einfach das ermöglicht, was wir gerne machen: Gute Arbeit mit Jugendlichen.

Andreas Martin

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Danke für den ausführichen Bericht und die Kommentare, die die Situation erläutern. Ich habe mir hier schon die Finger nach den Ergebnissen dieser DV geleckt, die ja genau so war, wie es zu erwarten war. Ich bin zuversichtlich, dass bei dieser DV nicht nur Veränderungen, sondern vielmehr Verbesserungen eingeleitet wurden, so dass wir uns wie schon geasgt wurde, wieder auf unsere Ziele konzentrieren können und nicht irgendwo im Bürokratiedschungel ohne Machete festsitzen.
Wegen Leitungsrat: wann der Protokollant da sein sollte und was der zu machen hat, ist mir ja noch klar, aber wie schauts mit den anderen "Helfern" aus. Wie viele fehlen euch denn? Müssen die die ganze Zeit da sein und was haben die für Aufgaben?
Die Helfer müssen hauptsächlich Hiwi-Jobs übernehmen, also Leute vom Bahnhof abholen, Tische schleppen und ähnliches. Um die Organisation und Inhalt des Ganzen müssen wir uns nicht kümmern, dass übernimmt der Bundesverband. Benötigt werden 6-7 Leute (ohne Protokollant). Ich denke mal nicht, dass ständig alle dasein müssen, besonders am Anfang und am Ende werden wir aber die meisten brauchen.
Wir haben doch jede Menge Ex-Zivis, die können das doch, oder :P Eigentlich wollte ich darauf hinweisen, dass man beim Leitungsrat mal anfragen könnte, ob die für den IC geplante Wallfahrt auf Bundesebene mit beworben werden kann. ich glaube, dass es gerade für andere Diözesen, die Partnerschaften haben interessant wäre, teilzunehmen.
Na na. Jetzt kommen wir aber alle etwas vom Thema ab. Ich kann zur DV auch nur sagen, dass sie sehr emotional war. Ich kann auch bis heute nicht verstehen, dass einige Leute, welche auch Kritik übten (ich habe jedenfalls meine auch immer direkt geäußert, wenn auch erst in den letzten Jahr) nicht einmal anwesend waren auf der DV. Das betrübt mich ein wenig. Die Aussage mit der Kritikfähigkeit der CAJler kann ich durchaus verstehen. Wir sollten wieder offener zueinander sein, damit wir gemeinsam stark sind. Nichts desto trotz möchte ich dir ganz herzlich danken für deine Arbeit. Schliesslich hattest du keine einfacher Zeit bei der CAJ. Ich sags mal ganz krass. Ein Jahr Einarbeitung, ein Jahr Umstrukturierung und das letzte Jahr noch der Umschwung zur Basisarbeit und die Kritiken. Das muss man auch erst einmal schaffen und davor ziehe ich den Hut. Für die Zukunft wünschte ich dir alles Gute und hoffe sehr, dass man sich irgenwann nochmal auf ein Bier wiedersieht. Bei Peter ist es schon schwer ein Treffen zu engagieren. Ich hoffe, dass es bei dir nicht noch schwerer werden wird. ;-) In diesem Sinne. Danke kai

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