caro's blog

Malaria, Grippe, Soroche

Alles fing an wie die berüchtigte Höhenkrankeit Soroche, von der man als Flachlandbewohner wie ich sehr leicht betroffen wird. Kopfschmerzen, Übelkeit, Magenschmerzen.

Ceja de Selva

Nach meiner Rückkehr aus der Selva hatte ich 4 Tage Zeit, um meinen Rucksack auszuräumen, Wäsche zu waschen und meinen Rucksack wieder neu zu packen. Denn es ging in den Norden! das Ziel der Reise war es, eine wieder etwas andere Realität Perus kennenzulernen und die Arbeit der JOC in anderen Ortsgruppen zu sehen. Geisen von der Nationalleitung ist für den Norden zuständig und so begleitete ich ihn in die Basen Bagua Grande, Jaén und Chimbote, sowie eine kleine Gemeinde von Kaffeebauern in der Nähe von Bagua.

Die Selva

[img_assist|nid=346|title=Amazonas|desc=|link=popup|align=left|width=100|height=75]Obwohl viele Leute in Deutschland mit Peru eher die Anden verbinden, ist ein großer Teil Perus Selva, was Regenwald bedeutet. In diesem Teil Perus entsteht der Amazonas, der sich dann quer durch Brasilien bis in den Atlantik schlängelt.

Jede Woche verkaufsoffener Sonntag

Nachdem ich jetzt doch schon ein Weilchen da bin, möchte ich euch mal mein Zuhause hier und meine Mitbewohner vorstellen.


„El Perú en nuestras manos“

[img_assist|nid=299|title=Ica|desc=|link=popup|align=left|width=133|height=100]„Peru in unseren Händen!“, so hieß das Treffen, zu dem mich die Nationalleitung vergangenes Wochenende nach Ica eingeladen hat. Es ist ein Treffen politisch aktiver Jugendlicher jeglicher Facon: Parteien aus allen ecken aber auch zivilgesellschaftliche Organisationen. Ich wusste zwar nicht, was auf mich zukommen würde, aber der Titel hörte sich interessant an und so war ich sehr gespannt darauf,

Endlich eingezogen

[img_assist|nid=289|title=Mein Zimmer|desc=|link=popup|align=left|width=163|height=123]Nachdem ich jetzt fünf Tage hier bin, konnte ich am Samstag morgen endlich aus dem doch recht angenehmen Hotel ausziehen und in das für mich eingerichtete Zimmer in der WG der JOC ziehen. Die JOCistas haben sich richtig Mühe gegeben und so habe ich hier ein Bett, einen Schrank und ein Regal und jede Menge kleine Accessoires, zum Beispiel ein Poster von Freiburg, das über meinem Bett hängt.

Fliegende Sardinenbüchse

[img_assist|nid=287|title=Abschied|desc=|link=popup|align=left|width=98|height=129]Wir befinden uns in Lima, 6:30 Ortszeit. Alles schläft im Hotel, nur der Verkehr mitsamt Hupen ist draußen schon wach. 

Die Vier-Wochen-Frist

So, es ist jetzt nur noch ein Monat, bis der Flieger nach Peru abhebt. Jetzt langsam wird es Zeit, dass alles fertig organisiert ist. Die Versicherungen sollten abgeschlossen sein, die finanzielle Seite sollte stehen, die Ämter hier im Lande sollten langsam aber sicher in andere Hände übergehen, man sollte die Sprache verstehen.

Man bemerke: sollte!

Die Nervosität steigert sich, aber es gibt noch viel zu viel zu tun, bevor ich meiner Heimat endgültig für ein Jahr "Tschüß" sagen kann.

Das einzig wichtige, was es zu diesem Zeitpunkt noch zu bemerken gibt: Am 15. August steigt eine kleine Abschiedsparty, für alle, die gerne vorbei kommen wollen.

Ein Jahr in Peru

[img_assist|nid=261|title=Das "Vorher"-Bild|desc=|link=popup|align=left|width=100|height=89]

Jetzt ist es endlich ganz sicher. Nach viel hin und her und Unsicherheit, ob es möglich ist, steht seit drei Wochen jetzt endgültig fest, dass die CAJ- Freiburg mit Hilfe des Welthauses Bielefeld eine/n Freiwillige/n für ein Jahr nach Peru schicken kann.

Und diese Freiwillige bin ich: Carolin Moch

Hier möchte ich regelmäßig für alle Freunde, Interessierte und Unterstützer berichten, wie es mir im Land der 3000 Kartoffelsorten so ergeht...

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