Neuigkeiten

Erster Zwischenbericht

Mit einiger Verspätung habe ich vor einer Woche endlich meinen ersten Zwischenbericht fertig gestellt und möchte ihn auch hier noch veröffentlichen.

Ich soll alle drei Monate einen Bericht über meine Arbeit und meine Zeit hier schreiben und ihn an meine Unterstützer schicken.

Einiges davon habe ich hier schon erzählt, aber in meinem Bericht betrachte ich es nochmal aus einer anderen Perspektive. Es dürfte also nicht ganz langweilig für euch sein.

 

Máncora

[img_assist|nid=400|title=Zelten|desc=|link=popup|align=left|width=100|height=75]Eigentlich wollte ich die Zeit hier in Chiclayo ja ausnutzen um mir die Sehenswürdigkeiten des Nordens anzuschauen. Doch nachdem Anna mich doch nicht besuchen gekommen ist, habe ich meine Reisepläne jetzt auf Piura und Trujillo beschränkt, zwei Städte, die jeweils nur 200 Kilometer von Chiclayo entfernt liegen.

Geld regiert die Welt

6 Stunden später als in Deutschland brach auch hier in Peru vorgestern das neue Jahr an. wie schon Weihnachten verbrachte ich auch dieses weltweite Fest in Chiclayo mit Fannys Familie.

Weihnachten

Als ich am Morgen des 24. aufgestanden war, dachte ich zuerst, dass im Haus nebenan die Probe eines Kinderchors im Gange sei. Ich wunderte mich über die Musik und [img_assist|nid=392|title=Baum|desc=|link=popup|align=left|width=100|height=75]ging die Treppe hinunter um zu schauen, wer schon alles wach war. Da traf ich in der Küche auf Sr. José, Fannys Papa, der neben dem Radio saß und mir erzählte: bei uns in der Familie ist es wie eine Tradition, dass wir am 24. den ganzen Tag Weihnachtslieder hören. Da kümmere ich mich immer darum, schon seit meine Kinder klein waren, habe ich immer geschaut, dass es eine Kassette oder CD mit weihnahtsliedern gibt.

Advent, Advent

[img_assist|nid=382|title=Sommer|desc=|link=popup|align=left|width=105|height=135]Wenn im November die Sonne scheint und man im Dezember mit 25 Grad schon langsam anfängt zu schwitzen, wenn in Lima tagtäglich die Sonne zu sehen ist und in den Kaufhäusern die Sommerkollektion im Schaufenster steht, wenn die Miniröcke rausgeholt werden und man im Haus alles in den Kühlschrank stellen muss, dann ist Weihnachten.

Malaria, Grippe, Soroche

Alles fing an wie die berüchtigte Höhenkrankeit Soroche, von der man als Flachlandbewohner wie ich sehr leicht betroffen wird. Kopfschmerzen, Übelkeit, Magenschmerzen.

Ceja de Selva

Nach meiner Rückkehr aus der Selva hatte ich 4 Tage Zeit, um meinen Rucksack auszuräumen, Wäsche zu waschen und meinen Rucksack wieder neu zu packen. Denn es ging in den Norden! das Ziel der Reise war es, eine wieder etwas andere Realität Perus kennenzulernen und die Arbeit der JOC in anderen Ortsgruppen zu sehen. Geisen von der Nationalleitung ist für den Norden zuständig und so begleitete ich ihn in die Basen Bagua Grande, Jaén und Chimbote, sowie eine kleine Gemeinde von Kaffeebauern in der Nähe von Bagua.

Die Selva

[img_assist|nid=346|title=Amazonas|desc=|link=popup|align=left|width=100|height=75]Obwohl viele Leute in Deutschland mit Peru eher die Anden verbinden, ist ein großer Teil Perus Selva, was Regenwald bedeutet. In diesem Teil Perus entsteht der Amazonas, der sich dann quer durch Brasilien bis in den Atlantik schlängelt.

Jede Woche verkaufsoffener Sonntag

Nachdem ich jetzt doch schon ein Weilchen da bin, möchte ich euch mal mein Zuhause hier und meine Mitbewohner vorstellen.


Syndicate content