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Eindrücke aus Peru

[img_assist|nid=123|title=|desc=|link=popup|align=left|width=100|height=67] 1.August, Frankfurt Flughafen: Der Ausgangspunkt unserer Reise. Was wir damals nur schwach erahnen konnten. Vor uns lagen vier wunderschöne und im Grunde kaum beschreibbare Wochen. Wochen, in denen wir Erfahrungen sammelten, die wir sonst nur nach Jahren, teilweise vermutlich nie, bekommen hätten.

Man kann es sich nicht vorstellen, man kann es sich als Deutscher nicht vorstellen, wie es ist, in Peru zu leben, in einem Land, das zur Dritten Welt gezählt wird. Kein Bericht, kein Foto und auch kein Film wird irgendetwas daran ändern können. Alles was mir bleibt, ist Eindrücke unserer Reise wiederzugeben, soviel das Gedächtnis hergibt, doch auf jeden Fall unvollständig:

Begrüßung um 3 Uhr morgens nach 10 Stunden Flug. Lima, die Stadt unter dem Nebel. Zum ersten Mal den Stillen Ozean sehen. Hemden und Hausschuhe kaufen für 5 Euro. Das Geld in der Unterwäsche transportieren. Hühnchen mit Reis. Der Plaza de Armas in Lima, Ilo, Iquitos. Die Panamericana = 18 Stunden Fahrt im Reisebus = 4 Spielfilme + "6" Stunden Schlaf + 2 Mahlzeiten (Hühnchen mit Reis). Ilo, die Fischerstadt in der Wüste. Begrüßungsplakate. Zusammenleben mit Familien. Schwarzgebrannte DVDs auf dem Markt. Die erste Krankheitswelle. Hühnchen mit Kartoffeln. Kalte Duschen. Die noche cultural (Nacht der Kultur). Die warme Oase in der kalten Wüste. Klatschen, nachdem ein Flugzeug sicher gelandet ist. Hinten in einem Laster bei Nacht durch den Urwald fahren. Nauta, am Ursprung des Amazonas. Eine Stadt, die nach einem Topf benannt wurde. Moskitonetze. Immer im Jahr 30 Grad im Schatten. Die Disko im Regenwald. Dem schrecklichem Erdbeben glücklicherweise entgehen. Die Fahrt auf dem Maranon, der Fluss, der später zum Amazonas wird. 100 unbekannte Früchte. Austausch über Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen. Iquitos, die Stadt mitten in der Wildnis. Motorrad- Taxis. Hühnchen mit Nudeln. Kirchenbänke anstreichen. Ein Japaner im Urwald. Belen, das Armenviertel. Die Gerüche des Marktes.18 Stunden am Tag arbeiten, 7 Tage in der Woche. Ein Farmhaus im Urwald nennt man Chacra. Einpflanzen unserer ganz persönlichen Bananenbäume. Das Eiffelhaus, ganz aus Stahl. Viel zu früher Abschied von Freunden, immer wieder. Verzweifelte Versuche, in Lima einen Hamburger zu bekommen. Das Internationale Seminar. Pfannkuchen mit Hühnchen und Reis. Abschiedsgeschenke und Gastgeschenke. Austausch der Lebensrealitäten. Partnerschaft auf Spanisch heißt Partnerschaft. Freundschaft, die nach dem Intercambio weiterbesteht.

Natürlich ist das nicht alles. Es gibt noch viel mehr, und sobald wir alle Bilder zusammen haben und unsere Übersetzerinnen wieder im Lande weilen, werden wir wie versprochen eine große Bildpräsentation machen, kommentiert von Euren Perufahrern!

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