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Hallo Carolin, sehr interessant auch deine Fragen zum Thema "arbeitende Kinder". Ich kann keine definitiven Antworten darauf geben. Aber von dem, was ich in Schwellenländern wie beispielsweise Peru erfahren habe, oder auch was ich über das Thema gelesen habe (besonders seit das Thema "Kinder"bei mir ja aktuell ist), denke ich, dass Kinderarbeit ein unheimlich dehnbarer Begriff ist. Ich würde am ehesten mit der täglich mit der Arbeit verbrachten Zeit argumentieren. Mehr als xx Stunden = "Arbeit", nicht gleich "Helfen". Aber ob das so stimmt... Meiner Meinung nach ist die Kindheit dazu da, bestmöglich seine Fähigkeiten auszubilden (jeder nach seinem Geschick und Talenten), die man später dazu braucht, sich einen eigenen Lebensunterhalt zu verdienen (und auch dies eben in bestmöglicher Weise). Es gibt genügend Untersuchungen darüber, dass das Spielen bei Kindern sehr, sehr wichtig ist. Nichts bereitet sie besser und für sie verträglicher auf "das Leben" vor. Oft sieht die Realität aber halt anders aus. Es ist schwierig, von einer Idealwelt auszugehen, wenn die Wirklichkeit einem keine Wahl lässt. Als aktive und verantwortungsbewusste Verbraucherin kannst du gezielt Einfluss auf die Wirtschaft nehmen. Wo öffentlich Protest geäußert und Druck gemacht wird, da verändert sich was. Dafür gibt's viele Beispiele (Rugmark-Siegel (Teppiche, die nicht in Kinderarbeit hergestellt wurden), H&M, Landliebe (die jetzt wohl auch gentechnikfrei sind) etc.).

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