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wie schon in meinem artikel erwähnt: ich weiß nicht so recht, was ich denken soll. wenn ich mir überlege, dass ich meine kindheit als sehr glücklich bewerten kann(auch wenn ich Zimmeraufräumen immer gehasst habe) und ich mir nicht vorstellen kann wie es ist, anstatt zum spielen in den Wald zu gehen, zum arbeiten auf die Straße zu müssen, da ist es für mich einfach schwierig einzuschätzen, was die Arbeit für diese Kinder bedeutet. ich denke, dass die organisation dieser kinder sehr wichtig ist, denn eine würdige arbeit ist ein erster schritt zu einer glücklicheren kindheit. auf der anderen seite ist kinderarbeit für mich ein sehr weiter begriff, der negativ geprägt ist. wenn in deutschland 13-jährige zeitungen austeilen um ihr taschengeld aufzustocken, dann ist das schon kinderarbeit. wenn in peru ein kind nicht zur schule gehen kann, weil es zum beispiel kleine geschwister hat, die eben auch was essen müssen, dann ist das genauso kinderarbeit. wo ist da bitte der vergleichspunkt? als ich angefangen habe, zu putzen und zeitungen auszutragen, da haben meine eltern nicht gesagt: mach das nicht, du sollst lieber daheim bleiben oder dich mit deinen freunden treffen, nein sie hatten eher zweifel, dass ich diesen verpflichtungen nicht nachkommen würde, denn ich als deutsches kind, das immer spielen konnte, hatte dieses verantwortungsbewusstsein nicht, dass man hat, wenn man sich für eine arbeit verpflichtet.

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