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Filmtipps für Kommunales Kino Freiburg

Das Intercambio ist vorüber und die Eindrücke, Erzählungen und Erlebnisse mit den Delegierte der JOC Peru sind den Teilnehmern sicherlich noch präsent. Egal ob du mit dabei warst, oder einfach einmal über den Tellerrand hinaus schauen möchtest: Hier ein paar Filmtips für das Kommunale Kino in Freiburg in Kooperation mit dem Eine Welt Forum:

FARMS WITHOUT FARMERS          weiter lesen:

|  Paraguay/USA 2008  |  OmU  |  30 Min.  |          

Soja als der Exportschlager Paraguays. Diese Entwicklung nimmt zahlreichen Gemeinden und Kleinbauern ihre vielfältigen und reichhaltigen Lebensgrundlagen. Umzingelt von Sojaplantagen, vergiftet durch die Pestizideinsätze (für die gentechnisch veränderte Pflanze ), sterben Gemeinden langsam aus. Wer sich gegen Pestizidsprühungen wehrt oder Land besetzt, wird von staatlichen Ordnungskräften verprügelt, verletzt oder auch erschossen.

|  Regie: Jessica Weisberg, Ben T. Brown  |

PERCY SCHMEISER – DAVID GEGN MONSANTO

|  Deutschland 2009  |  60 Min.  |  Buch & Regie: Bertram Verhaag  |

Nach fast zehnjährigem Kampf zwingt der DAVID Percy Schmeiser den Chemie- und Saatgut-Multi Monsanto auf die Knie. Die Anwälte des Gensaatkonzerns übergaben noch im Gerichtsaal einen Scheck über 660 Dollar an den alternativen Nobelpreisträger Percy Schmeiser. Dieser Mini-Scheck ermöglicht es nun allen Bauern, für die Verseuchungen ihrer Felder mit genveränderten Pflanzen, Monsanto in die Pflicht nehmen zu können ... Der Film erzählt die Geschichte des unerschrockenen kanadischen Bauern, der sich für das Recht auf Gesundheit und Selbstbestimmung mit dem milliardenschweren Unternehmen anlegte.

|  Mi 30.09., 19:30  In Kooperation mit Eine Welt Forum Freiburg  e.V.  |

Zu Gast: Wolfgang Hees (Eine Welt Forum, Landwirt, Lateinamerika-Referent Caritas International)  |

Q- BEGEGNUNGEN AUF DER MILCHSTRASSE

Schweiz 2000 | OmU  |  94 Min. |

[img_assist|nid=660|title=|desc=|link=popup|align=left|width=100|height=57]Drei Viehzüchter und Milchhändler aus Mali und Burkina Faso reisen zu Berufskollegen in die Schweiz. Zurück in ihrer Heimat berichten sie von ihren Erfahrungen im Alpenland, ernten damit viel Staunen, aber auch einige Lacher. Der Film beginnt mit den unterschiedlichen Wahrnehmungen, die Schweizer von Afrika und Afrikaner von Europa haben. Darauf folgen lose miteinander verknüpfte Themenstränge: Das Verhältnis zwischen Mensch und Vieh; die Kuh als Trägerin gesellschaftlicher Projektionen; Ansichten über die gute Viehhaltung; Diskussionen über Milchmengen, Zucht und künstliche Besamung; Markt und Globalisierung. Q- BEGEGNUNGEN AUF DER MILCHSTRASSE regt aber nicht nur zum Nachdenken an, der Film besticht auch durch Witz und Weisheit. Es gibt wohl keinen Schweizer Film, der die eigene Milch- und Viehwirtschaft, ja das eigene Land derart kompetent und unterhaltsam in seiner ganzen Vielfalt vorgestellt hat. Wenn die Afrikaner im Auto durch die Schweiz reisen und ganz ungezwungen kommentieren, was sie sehen, dann ist es dieser fremde Blick, der den Europäern neue Sichtweisen auf ihrer eigenen Kultur eröffnet. Und wenn sich die drei über das Wesen und die Erscheinung der Schweizer Milchkühe unterhalten, wird aus einem informativen und intelligenten auch noch ein hoch vergnüglicher Film.

„Die Euter sehen aus wie unsere großen Tonkrüge. Zwischen dem Euter und dem Boden ist nur soviel Platz! Das heißt, dass der Euter den Boden fast berührt. Deshalb kann die Kuh auch nicht von Hand gemolken werden. Die Kühe sind so groß, dass es die Einbildungskraft übersteigt, also auch unser Verständnis. Wenn du es nicht mit eigenen Augen gesehen hast, kannst du’s nicht glauben“ (Amadou Dicko)

Regie & Buch: Jürg Neuenschwander, Kamera: Patrick Lindenmaier, Steff Bossert

Mi 7.10., 19:30 |  So 11.10., 19:30 |  In Kooperation mit Eine Welt Forum Freiburg  e.V. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Freiburg International".

 

Mehr Informationen unter:  http://www.koki-freiburg.de/2009/0909/kino0909.html#P1809

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