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CAJler/innen übergeben „Dickste Bewerbungsmappe der Welt“
an Familienministerin von der Leyen

Stellvertretend für 1,5 Millionen Jugendliche ohne Ausbildungsplatz haben 14 CAJlerinnen und CAJler aus ganz Deutschland „am 1. Juli „Bundesjugendministerin“ Ursula von der Leyen die „Dickste Bewerbungsmappe der Welt“ überreicht. Diese nahm die Mappe im Namen der Bundesregierung aus den Händen einer Delegation aus Diözesanverbänden der Christlichen ArbeiterInnenjugend (CAJ) entgegen.

Der Diözesanverband Freiburg wurde durch Diözesanleiterin Tanja Aselborn (19) und Stefan Moch (22) vertreten.

Im Rahmen dieser Aktion schrieben Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet ihre individuelle „Bewerbung um einen Platz in unserer Gesellschaft“, um auf die Situation von benachteiligten Jugendlichen aufmerksam zu machen.
CAJ-Bundessekretär Gregor Gierlich warnte dann auch bei der Übergabe der 2.000 Blatt starken Mappe vor einer weiteren Ausgrenzung von Jugendlichen. Für viele werde es immer schwerer, «ihren Platz in der Gesellschaft zu finden». Immer häufiger erlebten sich Jugendliche als Anhängsel; gerade junge Leute aus sozial schwachen Familien blieben auf der Strecke. Gierlich betonte, Jugendliche wollten gehört und als Gesprächspartner ernst genommen werden. 1,2 Millionen Jugendliche unter 25 Jahren seien in Deutschland auf Hartz IV oder spezielle Fördermaßnahmen angewiesen. Auf ihre «Bewerbung auf einen Platz in der Gesellschaft» dürfe die Politik nicht mit Absagen reagieren, so Gierlich. Es gehe um Bewerbung auf Zukunft.

Die Übergabe der gut 30 cm dicken Bewerbungsmappe an Ministerin von der Leyen und die sehr plastische „Gesellschaftsaufstellung“ mit der Ministerin – waren der Höhepunkt von vier Tagen „Politik hautnah“, die die CAJler/innen und ihre Partner aus der „Kurbel Oberhausen“ und der „Don Bosco Schule Würzburg“ in Berlin verbrachten.

Dabei verstanden es die Jugendlichen einmal mehr gemeinsam in Aktion zu treten. Innerhalb weniger Minuten war das Konferenzzimmer des Ministeriums in eine freie Fläche umgewandelt, auf der die Jugendlichen die verschiedenen Rollen von jungen Menschen auf der Suche nach ihrem individuellen Platz in der Gesellschaft in Form eines Standbildes darstellten. Vom Jugendlichen mit ungesichertem Aufenthaltsstatus über den Förderschüler und Azubi waren bis zum Studierenden oder der Akademikerin alle Gruppen vertreten.

Ministerin von der Leyen bedankte sich ausdrücklich für die gelungene Aktion des CAJ Bundesverbandes und lobte das ehrenamtliche Engagement der CAJ. Der Gedanke von der Einzigartigkeit eines jeden Menschen sei «unverzichtbar in unserem Land». Man müsse Jugendlichen mit Problemen vermitteln, dass jeder Fähigkeiten und Begabungen besitze und «etwas kann».

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Vielen Dank an Tanja und Stefan, dass ihr dabei wart. 

 

 

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