Kulturelle Aspekte des Intercambios 2009

Intercambio 2009
JOC del Peru mit CAJ Freiburg
13. August bis 09. September 2009


Im Rahmen der Auswertung des Intercambios 2009 haben wir uns unter anderem mit folgender Fragestellung beschäftigt:

Welcher kulturelle Aspekt hat mich am Intercambio am stärksten beeindruckt?

Eine Auswahl der Antworten:


Flor O[img_assist|nid=669|title=|desc=|link=popup|align=right|width=75|height=100]rdonez Gonzalez, 29 Jahre, Delegation JOC Peru
Auf der Wallfahrt während dem Intercambio haben wir in Turnhallen übernachtet. Hier habe ich zum ersten Mal eine Sammeldusche gesehen.

In Peru werden die Traditionen noch gelebt. Deutsche Trachten werden z. B. im Museum ausgestellt und nicht im Alltag getragen.  mehr

 

Maria Laura Sánchez Porras, 25 Jahre, Delegation JOC Peru
[img_assist|nid=670|title=|desc=|link=popup|align=left|width=75|height=100]Deutsche habe ich als freier und liberaler kennen gelernt. Sie sind aber auch stärker eingeengt als wir Peruaner. So musste wir zum Beispiel an unsere Fest die Fenster schließen, um die Nachbarn nicht zu stören. In Peru kenne ich so ein Verhalten nicht.
Ich habe erlebt, dass die deutschen Jugendlichen viel weniger fernsehen und mehr Bücher lesen als wir.
Die CAJ arbeitet stärker an der Praxis orientiert und nach konkreten Zielen. Sie reflektieren nicht ständig, so wie wir.
Besonders gefallen hat mir, dass in Deutschland der Umgang mit der Natur einen hohen Stellenwert hat und viel Sport getrieben wird.


Roxana Tamani Rioja, 24 Jahre, Delegation JOC Peru[img_assist|nid=671|title=|desc=|link=popup|align=right|width=75|height=100]
Ich habe gedacht, dass ich die Deutschen als unherzlich und unnahbar erlebe. Das Gegenteil ist eingetreten: Ich habe sehr viele freundliche Menschen getroffen – auch außerhalb der CAJ. Sie sind uns einfach begegnet und haben uns zu sich nach Hause eingeladen. Ich gehe zufrieden nach Peru zurück.

 

Romy Ramirez Calampa, 29 Jahre, Delegation JOC Peru
[img_assist|nid=672|title=|desc=|link=popup|align=left|width=75|height=100]Sehr beeindruckt haben mich die Fenster des Freiburger Münsters. Hier konnten sich die Arbeiter verwirklichen – sehr schön!
Der Umgang mit Wasser ist in Deutschland sparsamer. Im Regenwald muss man eben auch mehrmals am Tag duschen.
Die Zubereitung des Essens nimmt in Deutschland weniger Zeit in Anspruch. Ich hatte hier viel Zeit für andere Dinge.
Sehr interessant fand ich, dass in Deutschland die Minderjährigen viel früher in verantwortlichen Positionen im Verband aktiv sind. So können sie schon früher ihre Talente finden.
Stark beeindruckt hat mich der Maschineneinsatz in der Landwirtschaft. Es werden viel weniger Arbeiter auf den Feldern benötigt.


Mariana Arevalo Laulate, 29 Jahre, Delegation JOC Peru
[img_assist|nid=673|title=|desc=|link=popup|align=right|width=75|height=100]
Sehr beeindruckt haben mich die Wasserspeier am Freiburger Münster. In Peru können wir uns nicht vorstellen, dass eine Person mit einem entblösten Po an einer Kirche dargestellt wird.
Die Mülltrennung in Deutschland war für mich anfangs sehr schleierhaft. Aber ich habe sie als sinnvoll empfunden und am Ende auch daran gewöhnt.
Ich habe erlebt, dass Gesellschaftspiele auch ohne Geldeinsatz Spaß machen.
Ich habe gesehen, dass jedes Haus in Deutschland an das Stromnetz angeschlossen ist – in Peru ist das nicht selbstverständlich.

 



Walter Coronel Montenegro, 29 Jahre, Nationalleiter JOC Peru[img_assist|nid=674|title=|desc=|link=popup|align=left|width=75|height=100]
An Deutschland hat mich besonders bewegt, dass der Konsum bei den Menschen so stark im Vordergrund steht. Deutschland ist außerdem sehr sauber und ordentlich, z.B. ist das Trinkwasser in jedem Haus verfügbar und sauber. In Peru ist dies nicht selbstverständlich.

 

 

Geisen Pinedo Ahuanari, 29 Jahre, Nationalleiter JOC Peru
[img_assist|nid=675|title=|desc=|link=popup|align=right|width=75|height=100]Ich habe in Freiburg in einer Studenten-WG gewohnt und habe gesehen, dass auch in Deutschland die jungen Menschen zum Studieren in die Stadt ziehen. Die Dörfer, die wir im Intercambio besucht haben sind für mich wie kleine Städte.
Ich war überrascht, dass es in Deutschland auch arme Menschen gibt und sogar Obdachlose, die wir in der Pflasterstube der Caritas in Freiburg gesehen haben.

Carolin Moch, 20 Jahre, war ein Jahr zum Volontariat bei der JOC Peru
In Deutschland sind die kulturellen Traditionen vermischter. In Peru sind die Kulturen stärker voneinander abgegrenzt und werden im Alltag noch gelebt.
In Peru wird gern geredet und man scheut auch nicht vor Grundsatzdiskussionen zurück. In langen Vorstellungsrunden ist es aber auch anstrengend.
Gemischtgeschlechtliches Übernachten ist in Peru z. B. nicht angemessen.


Tanja
[img_assist|nid=676|title=|desc=|link=popup|align=left|width=75|height=100] Aselborn, 19 Jahre, Diözesanleiterin CAJ Freiburg
Die Essgewohnheiten unterscheiden sich stark. In Peru gibt es beispielsweise schon zum Frühstück gebratenes Huhn und das Essen ist generell fetthaltiger.

Die Lockerheit der Peruaner begeistert mich bei jeder Begegnung. Hier könnten wir uns eine Scheibe abschneiden, denn oft machen wir uns den Stress auch selbst. Und auch Deutsche kommen zu spät.

 

Weitere Bilder vom Intercambio findet ihr hier: Galerie

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