Chiclayo

Am 28. 10. - 2. 11. 2009  war ich in  Chiclayo mit einer Delegation der JOC – Lima. Die Delegation bestand aus Abraham, Ioannys, Edita, Franklin, Claudete.

Am 28. fuhren Abraham, Ioannys, Claudete und ich abends um 20 Uhr los, Franklin und Edita kamen am 29. nach. Wir fuhren mit dem Bus ungefähr 12 Stunden nach Chiclayo.

Chiclayo ist eine große Stadt im Norden von Perú gelegen, sie liegt an der Küste und hat einiges an Kultur aufzubieten, aber dazu später mehr.

Also wir kamen am 29. so um 8.30 Uhr in Chiclayo an wir wurden von Maria Laura an der Busgesellschaft abgeholt, Maria ist Fannys kleine Schwester und die Führungsperson in der JOC – Chiclayo. Wir fuhren mit dem Taxi zu ihrem Haus, dort wurden wir auf die Gastfamilien aufgeteilt. Abraham und Franklin schliefen in ihrem Haus, Ioannys bei Raiza, Claudete und Edita schliefen bei Diana und ich schlief bei Paty.

Bevor wir aber zu unseren Gastfamilien aufbrachen gab es noch Frühstück. Danach ging ich mit Paty zu ihrem Haus das nur zwei Blocks von Marys Haus weg ist. Es ist ein sehr schönes Haus, mit zwei Stockwerken, einer Dachterrasse und einem großen Bad. Ich habe in dem Zimmer ihres Bruders geschlafen.

Etwas später habe wir uns dann wieder getroffen um uns vorzustellen und das Programm für den Besuch fest zulegen. Haben uns dann über die Partnerschaft und den diesjährigen Intercambio unterhalten, ich hab hier die kleine Diashow gezeigt die ich aus den 6000 Bildern erstellt habe.

So gegen 4 Uhr sind wir dann zum Fußball spielen aufgebrochen. Wir Jungs haben mit einigen Einheimischen mitgespielt und die Mädels haben uns angefeuert, naja mehr schlecht als recht, aber es braucht halt jeder so seine Aufgabe.

Als es dann so langsam dunkel wurde sind wir dann zum Abendessen und danach zu Patys Arbeit, Paty arbeitet als Verkäuferin bei Movistar das ist hier einer der zwei großen Handyanbieter und ihr Arbeitsplatz ist in einem Tottus, Tottus ist eine große Supermarktkette.

Vom Tottus aus gingen wir weiter zu Pepes Billardbar, Pepe ist Fannys und Marys kleiner Bruder, die Familie hat sich eine Billardbar gemietet und Pepe ist hauptverantwortlich. Hier waren wir dann bis so um halb 1 Uhr.

Am Freitagmorgen waren dann Franklin und Edita, auch da und wir machten uns an das Thema Arbeitsalltagsunterschiede in Lima und Chiclayo und die Lebensrealität. Jeder erzählte etwas von seinem Arbeits- und/ oder Schulalltag.

Am Nachmittag waren wir dann bei einer Versammlung der Jugendverbände aus und um Chiclayo. Danach war noch eine kleine Messe und wir richteten uns für die Disco.

Ja, in dieser Nacht waren wir in der Disco, aber zuvor tranken wir noch den eine oder anderen Cuba - libre.

So gegen die 10 Uhr fuhren wir also in die Stadt. Die Disco die eigentlich Vorgesehen war machte an dem Abend aber grad nen Studentenspezial und man kam nur mit Eintrittskarte rein. So fuhren wir, nachdem sich die Mädels beraten hatten, in eine andere Disco. In der Disco wo wir waren, war eine recht große Disco, sie hatte eine Tanzfläche mit Bühne in der Mitte und darum waren Tische gruppiert. Da wir Freitagnacht  da waren war nicht so viel los. Wir waren bis zum Ende in der Disco, sie hatten schon die meisten Tische zusammen gestellt, die Musik ausgeschaltet und das Licht wurde ausgeschaltet, als wir die Disco verliesen.

Samstagmorgen waren wir dann an einem Strand in der Nähe. Wir haben hier etwas geplanscht, ich war leider der einzige der geschwommen ist. Nach dem abkühlen waren dann einige Erlebnispädagogische Spiele, Aufstehen Rücken an Rücken und das Pendel. Danach haben wir noch einige lustige Unterhaltungsspiele gespielt und sind dann zu einem Restaurant gegangen um Ceviche zu essen, Ceviche ist Roher Fisch der durch marinieren mit Limetten saft und einigen Gewürzen chemisch Gegart wird.

Mittags war dann eine Reunion mit Arbeitern des Plaza de Armas, der Plaza de Armas findet sich in Peru in jeder Stadt und beschreibt den Hauptplatz der Stadt mit der Kirche und dem Rathaus. Bei der Reunion, die in einer Gasse grad direkt am Plaza de Armas stattfand, waren auch einige Kinder die morgens zur Schule gehen und nachmittags am Plaza Schuheputzen oder Süßigkeiten verkaufen um ihre Familien zu unterstützen.      

In der Reunion ging es darum sich gegenseitig einmal vorzustellen damit die Arbeiter dort auch Verstehen welche Möglichkeiten es gibt für ihre Rechte einzutreten.

Weil wir grad in der Stadt waren, machten wir auch gleich nen Stadtbummel und gingen noch in eine Galerie wo einige Künstler aus Chiclayo ihre Werke ausgestellt hatten war, sehr interessant.

Abends war dann auch die Geburtstagsfeier von Marys Mutter, die Geburtstagsfeier lief hier wie folgt ab, Angefangen hat alles mit einer Begrüßung durch Marys Vater, einem Aparativ und Essen. Nach dem Essen wurde die Musik dann aufgedreht und der Alkohol geöffnet. So gegen die Eins halb zwei wurden dann noch Reden gehalten und die Torten angeschnitten um 3 halb 4 endete die Feier dann auch.

Am Sonntag fuhren wir dann morgens zu Pyramiden von Túcume etwas außerhalb von Chiclayo, war echt nett, nur war es super heiß und wir hatten nich wirklich viel zu Trinken dabei. Wir bestiegen einen Berg um besseren Überblick über die Ebene zu haben.

Nach der Besichtigung ging es dann nach Lambayeque ( gesprochen Lambajeke ). In Lambayeque besuchten wir ein Restaurant und ich aß mal wieder Cuy ( Meerschwein ), wobei dieses Mal war das Cuy nicht so gut, es war schon fast Zäh und schmeckte nach nichts und war auch noch kleiner. L

Nachdem Essen fuhren wir zu Marys Haus und machten noch die Reflexion des Besuchs und dann ging’s führ die anderen schon fast los. Wir brachten sie noch zum Bus. Ich fuhr nicht mit nach Lima da, ich noch eine Nacht in Chiclayo verbrachte und danach nach Cura Mori weiter fuhr. Am Montag brachte Mary mich noch zum Bus und dann war der Besuch auch zu Ende.

Post new comment

The content of this field is kept private and will not be shown publicly.
By submitting this form, you accept the Mollom privacy policy.