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Fleißige Arbeit bei der Frühjahrs-DV auch ohne Beschlussfähigkeit

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Vom 25. bis zum 27. April fand im Casa Cardijn in Bühl-Moos unsere diesjährige Frühjahrs-Diözesanversammlung statt. In diesem Gremium ist jedes Mitglied der CAJ stimmberechtigt und kann über die Belange des Verbandes mitentscheiden.

Leider folgten in diesem Jahr zu wenig CAJler unserer Einladung, sodass die DV nicht beschlussfähig war und offiziell schon am Samstagmorgen geschlossen werden musste. Doch obwohl wir weder über Anträge abstimmen noch unsere Wahlämter neu besetzen konnten, blieben alle Teilnehmer da, um mitzudiskutieren und -planen.

Für den größten Tagesordnungspunkt am Samstag war eine Stimmberechtigung ohnehin nicht notwendig: Im so genannten „Praxisteil“ befassten wir uns konkret mit dem Weg, den unsere Ortsgruppen (Huttenheim, Rheinfelden und Freiburg) und im Grunde der gesamte Verband in den nächsten Jahren beschreiten sollen. Seit Jahren haben wir mit Mitgliederschwund, ausfallenden Aktionen und der daraus resultierenden Unsicherheit zu kämpfen. Um das zu ändern haben wir im Praxisteil zunächst reflektiert, welche Aufgaben und Aktionen unsere Mitglieder beschäftigen, ob wir uns teilweise mit zu vielem belasten und ob wir manche Aufgaben streichen können. Wichtiger war jedoch die Planung für die Zukunft: Jede der drei Ortsgruppen hat festgelegt, welche Aktionen bei ihnen stattfinden werden und wer dafür zuständig ist. Dies beschränkte sich nicht nur auf ein paar Freizeitaktionen in den nächsten Monaten, sondern beinhaltete auch die Konzeption langfristiger Projekte, auf die sich die Gruppen konzentrieren wollen. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Stichwort „Neuaufbau“, also dem Bestreben, neue Mitglieder und Gruppen zu gewinnen, mit denen wir arbeiten können. Doch natürlich sollten die Aktionen auch den Leuten Spaß machen, die sie vorbereiten.

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt am Samstag wären die Wahlen gewesen, die wir leider nicht durchführen konnten. Die Amtszeiten zweier Diözesanleiter, Stefan und Uli, liefen aus und ihren Stellen mussten neu besetzt werden. Während Stefan nach zwei Jahren Arbeit aus der DL ausstieg, wollte sich Uli wieder zur Wahl stellen. Um die Arbeit der übrigen Dler zu erleichtern, erklärte er sich bereit, ihnen bis zum Herbst als beratendes, nichtgewähltes Mitglied zur Seite zu stehen. An dieser Stelle ein Dankeschön an Stefan all die Mühen und das Herzblut, die er in sein Amt gesteckt hat.

Hauptthema am Sonntag war das weitere Vorgehen an DVs. Es wurde diskutiert, ob zwei Mitgliederversammlungen im Jahr notwendig seien und ob es Alternativen dazu gibt. Ferner ging es aus aktuellem Anlass um die Mindestanzahl der anwesenden Stimmberechtigten. Um die Wahrscheinlichkeit einer Beschlussunfähigkeit zu verringern oder gar zu beseitigen, müssen wir dazu in Zukunft eine neue Regelung finden. Leider konnten wir nichts Verbindliches beschließen, daher bekam die DL den Auftrag, bis zum Herbst ein Konzept zur Neugestaltung der DVs vorzulegen.

Die „DV“ hat gezeigt, dass auch ohne Stimmberechtigug und Geschäftsordnung produktives Arbeiten und geordnete Diskussionen möglich sind. Natürlich ist es kein schönes Zeichen, dass nur so wenige zur Versammlung kommen, es befreit uns aber auch von unnötigen Illusionen. Mit dem Praxisteil haben wir einen notwendigen und wichtigen Schritt getan, und hoffentlich wird er uns dabei helfen, wieder freier arbeiten zu können.


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